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BVH Dorsten 1920 e.V. - 1965-1975
BVH

 

 

1965-1966 Der BVH kämpft um den Klassenerhalt

Insgesamt 31 Spiele war der BVH im heimischen Waldstadion ungeschlagen geblieben. Die Mannschaften der Westfalenliga fürchteten das kleine Stadion mit den stimmungsvollen Zuschauern.
In der Vorbereitung unterlag der BVH dem Regionalligisten RW Essen in Wulfen mit 3-6 Toren. Im Pokal scheiterte der BVH am späteren Bundesligisten Wattenscheid 09 mit 1-3 und auch gegen Regionalligist Westfalia Herne gab es mit 2-4 eine Pleite, keine sonderlich gute Vorbereitung also.

Zwar wurde auch der Lokalrivale aus Hervest Dorsten vor
2000 Fans in einem Freundschaftsspiel mit 10-0 nach Hause geschickt, doch schien die Truppe nicht so in Form wie man sich das erhofft hatte.

Im Sommer war der Verein zudem mit einer Abordnung in der Tschechoslowakei. In Decin unterlag der Club dem dortigen Zweitligisten nur mit 2-4 Toren. Neben einem ausgefüllten Kulturprogramm gab es aber auch einen sportliche Höhepunkt. Gegen das international renommierte Team von Slavia Prag verkaufte sich der BVH hervorragend und unterlag vor 5000 Zuschauern mit 1-5 Toren.
Jürgen Franke kam zum BVH Dorsten zurück und sollte den Angriff beleben.Zudem feierte ein gewisser Klaus Keiner seine Premiere im Westfalenliga Team des BVH und setzte sich auf Anhieb durch. An der Spitze des Clubs hatte ebenfalls ein Wechsel stattgefunden. Franz Strauthausen übernahm von Willi Salamon nun die Führung des Vereins.

Zum Auftakt der Saison 1965/66 kam der SV Herringen nach Holsterhausen. Die 1600 Zuschauer sahen einen gut aufspielenden BVH der seinem Gegner nur wenige Möglichkeiten ließ. Doch eine davon nutzte der Gast zum entscheidenden Treffer.Die folgenden Spiele verliefen durchwachsen. Siege und Niederlagen wechselten sich stetig ab. Es dauerte eine Weile bis sich die Mannschaft gefangen hatte. Letztlich wurde der Klassenerhalt aber geschafft. Doch entscheidend war ein 2-0-Heimsieg gegen die SpVgg Erkenschwick. Vor 2500 Zuschauern wurde die Stimberg Elf bezwungen und dadurch musste der Verein der Hammer SpVgg den Vortritt bei den Aufstiegsspielen zur Regionalliga lassen.

Der BVH belegte am Ende der Saison Platz12. bei 28 ausgetragenen Spielen konnte der BVH 10 Spiele gewinnen. 2 Begegnungen endeten Unentschieden und 16 Spiele gingen verloren.22-34 Punkte und 40-59 Tore standen nach diesem Spieljahr letztlich zu Buche.

 

 

1.

 

Hammer SpV

 

28

 

61:28

 

45:11

 

2.

 

SpVgg Erkenschwick (M)

 

28

 

71:25

 

44:12

 

3.

 

VfB Bielefeld

 

28

 

64:35

 

39:17

 

4.

 

SV Herten

 

28

 

72:54

 

34:22

 

5.

 

TuRa Bergkamen (N)

 

28

 

47:49

 

31:25

 

6.

 

BV Selm

 

28

 

30:28

 

47:50

 

7.

 

Blau-Weiß Langenbochum (N)

 

28

 

44:44

 

29:27

 

8.

 

SV Ibbenbüren

 

28

 

38:30

 

27:29

 

9.

 

SV Herringen

 

28

 

58:64

 

27:29

 

10.

 

SuS Lage (N)

 

28

 

40:46

 

26:30

 

11.

 

SV Erle 08

 

28

 

38:54

 

22:34

 

12.

 

BVH Dorsten

 

28

 

40:60

 

22:34

 

13.

 

SV Bockum-Hövel

 

28

 

41:52

 

21:35

 

14.

 

TBV Lemgo

 

28

 

38:55

 

16:40

 

15.

 

FC Schalke 04 A

 

28

 

20:82

 

7:49

 


1966-1967 Das Jahr nach Wembley

Die unglückliche Niederlage der Nationalmannschaft im Wembley war vielen Fußballfreunden noch frisch in Erinnerung, da starteten die Aktiven auch schon wieder mit ihren Meisterschaftspielen. Die Fußballfreunde in Holsterhausen wurden gleich zu Beginn mit zwei Krachern beglückt.

Zunächst kam die SpVgg Erkenschwick ins Waldstadion. Weit über 3000 Besucher freuten sich über ein 1:0 des BVH. Torschütze war übrigens ein gewisser Klaus Keiner. Auch gegen den VfB Bielefeld blieben die Hosterhausener Kicker ungeschlagen und holten ein verdientes 1.1 Unentschieden. Ein wirklich gelungener Start.
Auch wenn daraufhin das Spiel bei BW Langenbochum unglücklich mit 2:3 verloren ging. Der BVH spielte in dieser Saison im gesicherten Mittelfeld und zeigte seinen Anhängern das er zurecht in der 3.Spielklasse an den Start ging.

 

 

1.

 

SpVgg Erkenschwick

 

28

 

68:16

 

43:13

 

2.

 

SV Herten

 

28

 

64:27

 

43:13

 

3.

 

SpVg Marl (N)

 

28

 

44:35

 

34:22

 

4.

 

VfB Bielefeld

 

28

 

47:37

 

33:23

 

5.

 

TuS Ahlen (N)

 

28

 

42:43

 

20:26

 

6.

 

SV Herringen

 

28

 

38:43

 

29:27

 

7.

 

SV Ibbenbüren

 

28

 

27:31

 

26:30

 

8.

 

TuRa Bergkamen

 

28

 

40:49

 

26:30

 

9.

 

BVH Dorsten

 

28

 

36:44

 

25:31

 

10.

 

SuS Lage

 

28

 

33:38

 

24:32

 

11.

 

SV Erle 08

 

28

 

40:42

 

23:33

 

12.

 

Blau-Weiß Langenbochum

 

28

 

40:48

 

22:34

 

13.

 

BV Selm

 

28

 

27:43

 

12:34

 

14.

 

SV Brackwede (N)

 

28

 

35:58

 

20:36

 

15.

 

SV Bockum-Hövel

 

28

 

30:57

20:36

 

Aufsteiger: Arminia Gütersloh, Porta Neessen

1967-1968 Der BVH steigt aus der Westfalenliga ab

Schon während der Spielzeit 1966/67 hatte der Verein die Weichen für seine fünfte Saison in der Westfalenliga gestellt. Für Trainer Kwiatkowski kam nun mit Erich Schanko ein Altinternationaler an den Waldsportplatz. Schanko hatte über 500 Spiele für Borussia Dortmund absolviert und trug 14mal das Trikot der Deutschen Nationalmannschaft. Ein guter Mann, der zuvor den Westfalenligisten RSV Meinerzhagen trainierte.
Doch schon der Auftakt ging in die Hose. Einmal mehr gab die Spvgg Erkenschwick seine Visitenkarte im Waldstadion ab. 2000 Zuschauer waren an diesem Samstag gekommen und sahen zunächst einen leicht überlegenen BVH. Die Gäste aus Erkenschwick waren haushoher Favorit auf den Titel. Die Führung der Gäste glich Hubert Naumann nach 76 Minuten sogar aus und es sah nach einem Punktgewinn aus. Doch ein unglückliches Tor bei dem Heinz Hesterkamp einen Moment nicht im Bilde war, brachte die Stimmberger auf die Siegerstraße. Das 1-3 in der Schlussminute war dann nur noch Statistik, da der BVH alles nach vorne geworfen hatte.
Vor allem das enorme Verletzungspech sorgte dafür, dass die Mannschaft nicht die nötigen Punkte holen konnte. Zwar gelang dem BVH ein überraschender Erfolg mit 3-0 bei SV Arminia Gütersloh, doch konnte die Truppe die ständigen Ausfälle nur schwer kompensieren. In Ahlen gelang zumindest ein 1-1 vor 2000 Zuschauern ein Teilerfolg. Gegen Ende der Hinrunde war der BVH fast schon abgestiegen. Mit 9-21 Punkten stand der BVH auf einem Abstiegsplatz. Erst ein Sieg gegen SuS Lage mit 4-2 ließ wieder Hoffnung aufkommen.
Zudem kamen nun langsam wieder die Verletzten zurück. Gerd Brakebusch kam aus Scholven wieder zum Waldsportplatz und hielt bestens seinen Kasten sauber und es sah so aus, als solle der Klassenerhalt wirklich noch erreicht werden.
Weitere Siege gegen SVA Gütersloh 2-1, SV Porta Neesen 3-2, und SV Erle 08 2-0 brachten die Mannschaft nach vorne und dann hatte es der BVH in den beiden letzten Spielen selbst in der Hand die Westfalenliga für ein weiteres Jahr zu sichern.
und musste in der 67. Minute gar das 0-1 durch den einzig gefährlichen Angriff der Hertener hinnehmen. Die 1700 Zuschauer trieben die Mannschaft immer wieder nach vorne. Doch wollte der Ball einfach nicht in
Beim bereits abgestiegenen SV Ibbenbüren sollte es aber eine böse 0-5 Klatsche setzen. Zudem verlor der BVH noch Erich Pröpper mit einem Beinbruch. Vor allem das barsche Einsteigen der Ibbenbürener brachte die gut 400 mitgereisten Holsterhausener Schlachtenbummler auf die Barrikaden .So musste am letzten Spieltag also ein Sieg gegen die SpVgg Herten her.

Bei strahlenden Sonnenschein spielte der BVH von Beginn an auf Sieg, erspielte sich Torchancen im Dutzend s Tor. Ein Punkt hätte gereicht um wenigstens ein Entscheidungsspiel gegen den BV Selm zu erreichen, doch schafften es die Holsterhausener nicht den Hertener Torhüter zu überwinden. Nach 90 Minuten hatte der BVH mit 0-1 verloren. Der Abstieg? nein noch nicht. Als Drittletzter der Westfalenliga musste der BVH zunächst eine Relegationsrunde austragen.

Der Drittletzte der Westfalenliga Gruppe 2 und die jeweiligen Vizemeister der Landesligen sollten schließlich den Teilnehmer ausspielen, der bei einem Aufstieg von der Spvgg Erkenschwick sowie des SSV Hagen in die Regionalliga oder einem Aufstieg von RW Essen in die Bundesliga, den freien Platy in der Westfalenliga einnehmen durfte.

Der RSV Meinerzhagen wurde vor 800 Zuschauern mit 1-0 bezwungen, die Spvgg Plettenberg bei strömenden Regen vor weit über 1000 Anhängern mit 3-1. Bei der Spvgg Beckum gelang ein wichtiger Punkt beim 0-0 und bei TuS Ennigloh siegte man ebenfalls mit 2-1 Toren. Doch weder Hagen noch Erkenschwick schafften den Sprung in den Vertragsfußball. Als dann auch noch RW Essen bei
Goettingen 05 verlor und damit nicht in die 1.Bundesliga aufstieg, war der Abstieg des BVH in die Landesliga perfekt.

 


 

 

 

1.

 

SpVgg Erkenschwick (M)

 

30

 

62:27

 

45:15

 

2.

 

Hammer SpV (A)

 

30

 

59:23

 

42:18

 

3.

 

SV Herten

 

30

 

55:29

 

39:21

 

4.

 

Arminia Gütersloh (N)

 

30

 

43:42

 

33:27

 

5.

 

Blau-Weiß Langenbochum

 

30

 

45:46

 

31:29

 

6.

 

SuS Lage

 

30

 

44:45

 

29:31

 

7.

 

VfB Bielefeld

 

30

 

37:40

 

29:31

 

8.

 

TuS Ahlen

 

30

 

30:30

 

28:32

 

9.

 

Porta Neesen (N)

 

30

 

47:48

 

28:32

 

10.

 

SV Erle 08

 

30

 

47:52

 

28:32

 

11.

 

SV Herringen

 

30

 

32:38

 

27:33

 

12.

 

SpVg Marl

 

30

 

21:29

 

27:33

 

13.

 

BV Selm

 

30

 

34:48

 

25:35

 

14.

 

BVH Dorsten

 

30

 

39:59

 

24:36

 

15.

 

TuRa Bergkamen

 

30

 

27:41

23:37

 

16. SV Ibbenbüren 30 Spiele und 22:38 Punkte


1968-1969 Der BVH in der Landesliga


Der BVH war nach fünf Jahren in der höchsten Deutschen Amateurspielklasse nun wieder in der Landesliga. Als Ziel für die Saison 1968/69 hatte der Vorstand den Wiederaufstieg ausgegeben. Mit dem Lokalrivalen SuS Hervest-Dorsten war zudem ein zweiter Dorstener Verein in der Spielklasse.
Gleich am ersten Spieltag sollten die beiden alten Rivalen aufeinandertreffen. 1500 Zuschauer waren ins Waldstadion gekommen um sich dieses ewig junge Derby anzusehen. Bei strahlenden Sonnenschein war der BVH eindeutiger Favorit. Doch das Spiel nahm zunächst ein ganz anderen Verlauf. Der Außenseiter aus Hervest ging bereits nach 10 Minuten in Führung. Zuvor hatte der BVH noch einen Elfmeter vergeben. Charly Schneider scheiterte in seinem 501 Spiel für den BVH an Willi Szepaniak. Zwar war der BVH die bessere Mannschaft, doch wollte der Ball einfach nicht ins Hervester Tor. So konterten die Gäste in der 30.Minute erneut und kamen zum 0-2. Der Holsterhausener
Anhang war geschockt. Doch dann drehten die Gastgeber auf. Zunächst gelang Karl-Heinz Besten der Anschluss und Klaus"Lömm" Heinrich glich mit einem tollen Fallrückzieher aus.Innerhalb von zwei Minuten stand es 2-2 Unentschieden. Im zweiten Durchgang schaffte dann Charly Schneider auch den verdienten Siegtreffer.
Beim ESV Münster holte der BVH anschließend ein verdientes 1-1 Unentschieden. Als dann auch TuS Haltern in einem guten Spiel mit 2-0 bezwungen wurde, sah es danach aus, als könne der BVH sein Ziel Aufstieg realisieren.
Doch die Mannschaft war in diesem Jahr nicht konstant genug um im Titelkampf entscheidend einzugreifen. In Scholven setzte es mit 1-2 die erste Niederlage. Es begann eine Negativserie, 1-4 beim Emdetten 05, dann ein 2-3 gegen Greven 09. Zwar gelangen immer wieder auch Erfolge zwischendurch, wie z.B. das 3-1 bei Preußen Münster Amateure, doch fiel die Mannschaft immer weiter zurück. Das größte Manko war der Angriff, der BVH spielte immer gefällig nach vorne, doch brauchte man zu viele Möglichkeiten um zu Treffern zu kommen.

Das Rückspiel in Hervest endete vor 2000 Fans auf dem Nebenplatz in Hervest mit einem unglücklichen 1-1 Unentschieden.
Der BVH führte bis in die Schussminute durch ein Tor des überragenden Klaus Keiner verdient mit 1-0.Vor allem die harte Gangart der Gastgeber sollte Keiner ein ums andere mal deutlich zu spüren bekommen. Als dann auch noch der Hervester Kuhn des Feldes verwiesen wurde, schien der Sieg in trockenen Tüchern. Aber die Hervester glichen fast mit dem Schlusspfiff aus und holten sich noch einen Punkt. Zudem brach sich Erich Pröpper noch das Bein. Kein gutes Derby für den BVH.
In der Rückrunde sollte die Mannschaft dann aber wieder eine gute Serie starten. Siege gegen SV Warendorf, 4-1, das 1-0 gegen Emsdetten 05, oder gegen Hansa Scholven mit 2-0, in Greven gar mit 4-0 ließen erahnen was möglich gewesen wäre, wenn die Mannschaft etwas mehr Kontinuität an den Tag gelegt hätte. Der fünfte Platz war letztlich geworden.

 

 

1.

 

SC Buer-Hassel (N)

 

30

 

71:26

 

46:14

 

2.

 

Hansa Scholven

 

30

 

55:37

 

36:24

 

3.

 

1.FC Gladbeck

 

30

 

45:34

 

36:24

 

4.

 

SuS Stadtlohn

 

30

 

42:37

 

33:27

 

5.

 

BVH Dorsten (A)

 

30

 

46:37

 

31:29

 

6.

 

ESV Münster

 

30

 

50:48

 

31:29

 

7.

 

SG Gronau (N)

 

30

 

38:48

 

30:30

 

8.

 

Preußen Borghorst

 

30

 

28:30

 

29:31

 

9.

 

SV Warendorf (N)

 

30

 

49:51

 

29:31

 

10.

 

TuS Haltern

 

30

 

43:48

 

28:32

 

11.

 

SV Emsdetten

 

30

 

48:51

 

27:33

 

12.

 

Preußen Lengerich

 

30

 

38:39

 

27:33

 

13.

 

Ibbenbührer SV (A)

 

30

 

40:44

 

26:34

 

14.

 

Hervest Dorsten

 

30

 

38:51

 

26:34

 

15.

 

SC Greven

 

30

 

45:58

 

25:35

 

16.

 

Preußen Münster A

 

30

 

32:63

 

20:40

 

Aufsteiger: FC Rheine, SV Zweckel, Teutonia Riesenbeck

 

1969-1970 Der Umbruch beginnt und 50 Jahre BVH

Der BVH hatte nach dem verpassten Aufstieg in die Westfalenliga damit begonnen, seine Mannschaft umzustellen. Aus dem Nachwuchs kamen nun einige talentierte Spieler die wieder für Furore sorgen sollten. Doch es sollte seine Zeit dauern. Zwar gelang der Start zunächst wie erhofft. Gegen Emsdetten 05 siegte man mit 3:2 und auch SuS Stadtlohn bekam beim 6-0 sein Fett weg.
Gegen die Bundesligisten Schalke 04 und RW Essen trat der BVH zu Freundschaftsspielen an. Gegen die Knappen unterlag der BVH knapp mit 0-1. Walter Wabschke fabrizierte dabei ein Eigentor ansonsten war der Bundesligist mit einer dicken Blamage vor 3500 Zuschauern nach Hause gefahren. Gegen RWE gab es hingegen vor 1700 Fans ein klares 1-7.
In der Meisterschaft fiel die Truppe dann immer mehr ab und belegte am Ende einen 12.Rang.
Gegen den Regionalligisten Wuppertaler SV setzte es ein ehrenhaftes 2>5.
Am Januar 1970 wurde mit dem 16jährigen Volker Dohm die Position des 2.Geschäftsführers besetzt.
1.Vorsitzender des Vereins war damals Karl Schlagenwerth. Der BVH wurde am Ende zwölfter und konnte mit dem sportlichen Abschneiden nicht zufrieden sein.

Abschlusstabelle

 

 

1.

 

SV Emsdetten

 

30

 

56:38

 

37:23

 

2.

 

Hansa Scholven

 

30

 

46:36

 

34:26

 

3.

 

1.FC Gladbeck

 

30

 

48:38

 

34:26

 

4.

 

SV Warendorf *

 

30

 

39:32

 

34:26

 

5.

 

Teutonia Riesenbeck (N)

 

30

 

52:47

 

33:27

 

6.

 

SuS Stadtlohn

 

30

 

36:39

 

32:28

 

7.

 

FC Rheine (N)

 

30

 

44:53

 

32:28

 

8.

 

SV Zweckel (N)

 

30

 

46:42

 

31:29

 

9.

 

Preußen Borghorst

 

30

 

29:27

 

31:29

 

10.

 

SpVgg Marl (A)

 

30

 

36:41

 

30:30

 

11.

 

SG Gronau

 

30

 

39:42

 

28:32

 

12.

 

BVH Dorsten

 

30

 

40:41

 

27:33

 

13.

 

Preußen Lengerich

 

30

 

41:47

 

27:33

 

14.

 

Ibbenbührer SV

 

30

 

35:49

 

24:36

 

15.

 

ESV Münster

 

30

 

40:54

 

23:37

 

16.

 

TuS Haltern

 

30

 

33:50

 

23:37

 

Aufsteiger: Rot-Weiß Rheine, SC Greven, Westfalia Buer

 


1970/1971 Knapp am Westfalen Aufstieg gescheitert

Angriffsfußball, so nannte man es was die junge Mannschaft des BVH in der ersten srie 1970&71 ihren Fans bot.. Mit 11-1 Punkten kam der BVH bestens aus den Startlöchern. Die vielen jungen Spieler, Harald Peters im Tor,Peter Ellermann und Karl-.Heinz Hähnchem im Angriff, Karl-Heinz Reimann dazu Klaus Keiner oder auch Heinz Hesterkamp in der Verteidigung ließen darauf hoffen, dass der BVH in diesem Jahr ganz oben mitspielen kann. Nach dem 2-1 gegen den ewigen Angstgegner SpVgg Marl, schien der BVH auf dem besten Weg zurück in die Westfalenliga. Doch reichte es am Ende nicht ganz. In der Rückrunde kassierte die Mannschaft plötzlich einige unerwartete Niederlagen. Begonnen hat es mit dem 3-6 beim SV Erle 08 am Forsthaus. Danach setzte es ein 2-5 in Marl.. Bis zwei Spieltag vor dem Ende lieferten sich der BVH und Erle 08 ein Kopf an Kopf Rennen.

Dann scheiterte der BVH überraschenderweise mit 0-2 im heimischen Waldstadion an Teutonia Riesenbeck.
Erle war nun im Vorteil. Am letzten Spieltag war Erle mit einem Punkt vor dem BVH an der Tabellenspitze. Die Hoffnung auf einen Ausrutscher der Gelsenkirchener erfüllte sich nicht. Zudem verlor der BVH auch noch zu allem Überfluss 1-4 gegen Hansa Scholven im Waldstadion und verspielte damit die letzte Chance auf den Meistertitel.

Als Vizemeister durfte der Club dann zwar an den Relegationsspielen zur Westfalenliga teilnehmen, doch wie schon 1968 reichte es letztlich nicht zum Sprung in die 3.Liga. Das 2-2 beim SC Herford war zu wenig um am Ende vorne dabei zu sein. Zudem verlor man einige Spiele recht unglücklich. Mit Karl-Heinz Hähnchen verließ der Torjäger der Mannschaft den Verein in Richtung 1.FC Köln. Klaus Keiner wechselte ebenfalls ins Vertragslager zur SpVgg Erkenschwick in die Regionalliga. Werner Kasper zog es zum SC Hassel in die Westfalenliga. Zwar war die Zuschauerresonanz wieder gestiegen,ca 900 Zuschauer waren im Durchschnitt gekommen doch wusste jeder, diesen Aderlass konnte der BVH wohl nicht kompensieren.

Abschlusstabelle

 

 

1.

 

SV Erle 08

 

30

 

70:40

 

44:16

 

2.

 

BVH Dorsten

 

30

 

56:42

 

40:20

 

3.

 

FC Rheine *

 

30

 

71:51

 

38:22

 

4.

 

Westfalia Buer (N)

 

30

 

62:33

 

37:23

 

5.

 

SV Zweckel

 

30

 

52:32

 

37:23

 

6.

 

Preußen Lengerich

 

30

 

48:39

 

36:24

 

7.

 

Teutonia Riesenbeck

 

30

 

47:36

 

34:26

 

8.

 

Hansa Scholven

 

30

 

46:45

 

31:29

 

9.

 

SpVgg Marl

 

30

 

38:31

 

30:30

 

10.

 

SG Gronau

 

30

 

39:49

 

28:32

 

11.

 

Preußen Borghorst

 

30

 

36:36

 

27:33

 

12.

 

SuS Stadtlohn

 

30

 

34:41

 

27:33

 

13.

 

Rot-Weiß Rheine (N) *

 

30

 

45:58

 

27:33

 

14.

 

1.FC Gladbeck

 

30

 

45:49

 

21:39

 

15.

 

SC Greven (N)

 

30

 

30:64

 

15:45

 

16.

 

Blau-Weiß Langenbochum (A)

 

30

 

25:98

 

8:52

 

Aufsteiger: Eintracht Rheine, SC Recklinghausen, Teutonia Münster

 

1971-1972 Großer Zuschauerrückgang beim BVH

 

Nach den Spielerverkäufen die der BVH zu beklagen hatte, war die finanzielle Situation des BVH natürlich hervorragend, doch fehlten die Offensivkräfte natürlich an allen Ecken und Ende.

Der Saisonauftakt ließ sich auch noch gut an. Mit 7-1 Punkten kam die Truppe von Jürgen Köppelmann gut aus den Startlöchern. Sogar das Überteam vom SC Recklinghausen wurde entsprechend in die Schranken gewiesen und das 1-1 Unentschieden war vor 1000 Zuschauern mehr als verdient. Doch dann gab es erste Rückschläge. Höhepunkt war ein 0-3 gegen die SpVgg Marl. Im Angriff war Neuzugang Dirk Potthoff oft allein auf weiter Flur.

Die Mannschaft war letztlich aber gut genug um sich regelmäßig die notwendigen Punkte zu holen und belegte am Ende der Spielzeit Platz fünf. Doch der BVH hatte einen starken Zuschauerrückgang zu verzeichnen. Der Schnitt sank bis auf gut 500 Anhänger. Der Holsterhausener Anhang war halt sehr verwöhnt. Der Vorstand wollte zudem noch einmal alle Kräfte bündeln um die ersehnte Rückkehr in die Westfalenliga zu schaffen.

Abschlusstabelle

 

 

1.

 

SC Recklinghausen (N)

 

30

 

77:28

 

50:10

 

2.

 

Eintracht Rheine (N)

 

30

 

44:24

 

45:15

 

3.

 

VfB Rheine

 

30

 

48:27

 

43:17

 

4.

 

Eintracht Ahaus (A)

 

30

 

55:37

 

36:24

 

5.

 

SV Warendorf *

 

30

 

51:39

 

33:27

 

6.

 

BVH Dorsten

 

30

 

46:46

 

31:29

 

7.

 

Teutonia Riesenbeck

 

30

 

45:56

 

28:32

 

8.

 

SuS Stadtlohn

 

30

 

40:57

 

27:33

 

9.

 

Teutonia Münster (N)

 

30

 

45:51

 

26:34

 

10.

 

Preußen Lengerich

 

30

 

34:40

 

26:34

 

11.

 

Hansa Scholven

 

30

 

52:60

 

26:34

 

12.

 

Westfalia Buer

 

30

 

35:48

 

26:34

 

13.

 

SV Zweckel

 

30

 

57:69

 

24:36

 

14.

 

SpVgg Marl

 

30

 

47:59

 

24:36

 

15.

 

Preußen Borghorst

 

30

 

26:41

 

20:40

 

16.

 

SG Gronau

 

30

 

28:72

15:45

 

Aufsteiger: Blau-Weiß Wulfen, Preußen Münster A, Sportfreunde Coesfeld


1972/1973 Der BVH investiert und scheitert erneut am Aufstieg

 

Damit das Unterfangen Aufstieg auch verwirklicht werden konnte, wurde in Spieler investiert. Klaus Keiner kehrte aus Erkenschwick zurück nach Holsterhausen. Von der SpVgg Marl kam Wolfgang Schmelzer der für viele jahre für Tore im Angriff des BVH sorgte .Joschi Hawich kam vom Landesligisten Hansa Scholven. Von Olympia Bocholt holte der Club Friedrich Elemer für die Torhüterpsosition .Mit Rudi Ignaczack holte der Verein einen Jugend-Kreisauswahlspieler vom FC Gladbeck. Die Mannschaft war allerdings erst Mitte Oktober komplett, da einigen Spielern die Freigabe verweigert wurde.

Der Saisonauftakt war durchwachsen. Nach zwei Unentschieden gegen den SV Zweckel 2-2 und SU Warendorf gab es ausgerechnet eine 1-2 Pleite im Derby vor 1500 Zuschauern bei BW Wulfen. Das Tor von Helmut Schetter war zu wenig.
Dann jedoch kam der BVH langsam in die Gänge und holte Spiel um Spiel auf. Zudem verpflichteten die Verantwortlichen Hans Ritter als Trainer. Diese Verpflichtung trug Früchte. Zwar gab es gegen Hansa Scholven nur ein 2-2 Unentschieden, doch stiegen die Zuschauerzahlen deutlich nach oben an. 650 Fans kamen gegen den Nachbarn aus Gelsenkrichen. Am 11. Spieltag besiegte der BVH 4 Siegen in Folge auch Teutonia Münster und schob sich auf Rang drei vor.
Mit den Münsteranern war auch der VfB Rheine an der Tabellenspitze zu finden. Zusammen mit dem BVH und Eintracht Rheine waren vier Mannschaften in etwa gleichstark und kämpften um das begehrte Ticket in Liga 3. In Rheine gab es ein 0-0 Unentschieden vor 3000 Zuschauern. Doch gab es gerade gegen die vermeintlichen Kellerkinder immer wieder böse Ausrutscher. Beispielsweise setzte es ein 1-3 beim späteren Absteiger Westfalia Buer. Im Spitzenspiel gegen Eintracht Rheine gab es eine unglückliche Niederlage die erst in der Schlussminute besiegelt wurde. Der BVH hatte in einigen Spielen einfach nur Pech. Der schlechte Start sollte sich letztlich als entscheidend erweisen. Zwar kam der BVH gut aus den Startlöchern als es in die 2.Serie ging und gewann die Spiele gegen Zweckel, Warendorf, oder bei der Spvgg Herten durch wirklich tolle Leistungen.
Es gab dann sogar einen 3-1 Erfolg gegen Spitzenreiter VfB Rheine vor gut 1800 Zuschauern, überragender Spieler in dieser Begegnung war übrigens Peter Ellermann. Doch immer wenn die Mannschaft drauf und dran war den Abstand auszugleichen, gab es unerklärliche Aussetzer. Hansa Scholven nutzte die Gunst der Stunde und besiegte den BVH klar mit 3-0. Eine Vorentscheidung, denn der BVH konnte den Rückstand letztlich nicht mehr aufholen. Da half auch der Derbysieg gegen BW Wulfen vor 1000 Zuschauern im Waldstadion nicht mehr. Der VfB Rheine sicherte sich vor Teutonia Münster und dem BVH die Meisterschaft. Aus dem Nachwuchs kam übrigens ein gewisser Jürgen Nabrotzki, er feierte seine Premiere im Heimspiel gegen SuS Stadtlohn (3-1) Im Schnitt konnte der BVH gut 600 Zuschauer begrüßen. Eine Steigerung zum Vorjahr.

 


Abschlusstabelle

 

 

1.

 

VfB Rheine

 

30

 

62:26

 

46:14

 

2.

 

Teutonia Münster

 

30

 

59:28

 

42:18

 

3.

 

BVH Dorsten

 

30

 

61:42

 

39:21

 

4.

 

Eintracht Rheine

 

30

 

56:42

 

35:25

 

5.

 

Warendorfer SU

 

30

 

47:32

 

33:27

 

6.

 

SpVgg Herten (A)

 

30

 

54:41

 

32:28

 

7.

 

Preußen Münster A (N)

 

30

 

50:43

 

30:30

 

8.

 

Sportfreunde Coesfeld (N)

 

30

 

48:52

 

30:30

 

9.

 

Preußen Lengerich

 

30

 

38:42

 

29:31

 

10.

 

SuS Stadtlohn

 

30

 

42:51

 

28:32

 

11.

 

SV Zweckel

 

30

 

40:59

 

28:32

 

12.

 

Blau-Weiß Wulfen (N)

 

30

 

47:48

 

27:33

 

13.

 

Teutonia Riesenbeck

 

30

 

49:56

 

26:34

 

14.

 

Eintracht Ahaus

 

30

 

42:54

 

21:39

 

15.

 

Westfalia Buer

 

30

 

34:56

 

16:44

 

16.

 

Hansa Scholven

 

30

 

36:93

 

14:46

 

Aufsteiger: SG Gronau, Vestia Disteln, Westfalia Westerkappeln

 

1973-1974 Nach guter 1.Serie nur Platz 8 für den BVH

Der verpasste Aufstieg sollte die Zielsetzung des Clubs in dieser Saison nicht beeinflussen. Denn der BVH wollte auch in dieser Spielzeit an der Landesliga Spitze mitmischen. Der Spielplan schien es doch zunächst alles andere als gut mit den Holsterhausener Kickern zu meinen. Ausgerechnet Angstgegner Eintracht Rheine gab gleich am ersten Spieltag seine Visitenkarte im Waldstadion ab. Der BVH erwischte jedoch einen Sahnetag und schickte die Münsterländer mit einer 5-1 Packung zurück nach hause. 500 Zuschauer waren bei tollem Wetter hellauf begeistert. Sollte die Mannschaft etwa wieder um den Titel mitmischen? Zunächst sah es so aus. Nach einem 4-1 gegen die SG Gronau am 8.Spieltag war der BVH dann auch Tabellenführer.
Im Spitzenspiel eine Woche später setzte es dann allerdings beim späteren Meister TSG Harsewinkel ein 2-4. Immer wieder gab es einige dumme Niederlagen. Gerade wenn sich die Mannschaft durch gute Spiele an die Spitze befördert hatte, versagte sie prompt. Parallelen zur Vorsaison taten sich auf. Durch ein 2-7 in Zweckel verspielte der BVH seine gute Ausgangsposition und fiel auf Rang vier zurück. Legendär auch das Spiel gegen Teutonia Münster von dem man sich noch heute im Vereinsheim in geselliger Runde immer wieder erzählt.

Der BVH und die Teutonia lieferten sich einen harten Fight. Irgendwann in der 2.Halbzeit trudelte dann der Ball vom Spielfeld und der Münsteraner Laloy wollte sich die Kugel holen. Dabei kam es zu einem Wortgefecht mit einem Holsterhausener Zuschauer der dem Teutonen dann einen Tritt in den Allerwertesten versetzte. Laloy konnte anschließend wohl nicht mehr weiterspielen. Der BVH gewann dieses Spiel durch ein Elfmetertor von Wolfgang Schmelzer mit 3-2-Toren. Doch zog Münster vor Gericht und erwirkte eine 2.Spiel . Diese ging dann nur 1-1 Unentschieden aus. Zudem bekam der BVH eine Platzsperre aufgebrummt und musst ein Heimspiel im Hülser Jahnstadion absolvieren. Das gewann der BVH gegen Teutonia Riesenbeck dann mit 3-2-Toren. Im Derby bei BW Wulfen setzt es ein 0-2. ärgerlich da der BVH einmal mehr die bessere Mannschaft in diesem Derby war. Das Rückspiel ging allerdings an den BVH der vor 820 zahlenden Zuschauern mit 2-1 die Oberhand behielt. Das war neben dem 1-1 gegen die TSG Harsewinkel aber schon einer der wenigen Höhepunkte einer sehr durchwachsenden 2.Serie. Mit einem 0-2 gegen SU Warendorf verabschiedete sich der BVH mit seiner einzigen Heimniederlage dann aus der Saison 1973/74 und belegte am Ende den 8.Platz in der Landesliga. Der Zuschauerschnitt indes sank nach einem kurzen Hoch wieder. Nur noch etwa 450 Zuschauer kamen ins Waldstadion.

 

 

1.

 

TSG Harsewinkel (A)

 

30

 

61:38

 

40:20

 

2.

 

Warendorfer SU

 

30

 

65:37

 

39:21

 

3.

 

Eintracht Rheine

 

30

 

59:38

 

38:22

 

4.

 

Teutonia Münster

 

30

 

44:31

 

36:24

 

5.

 

SpVgg Herten

 

30

 

58:44

34:26

 

6.

 

Westfalia Westerkappeln (N)

 

30

 

40:43

 

34:26

 

7.

 

Blau-Weiß Wulfen

 

30

 

51:40

 

32:28

 

8.

 

BVH Dorsten

 

30

 

57:57

 

30:30

 

9.

 

SuS Stadtlohn

 

30

 

47:44

 

29:31

 

10.

 

Vestia Disteln (N)

 

30

 

38:45

 

28:32

 

11.

 

SV Zweckel

 

30

 

57:61

 

27:33

 

12.

 

Preußen Münster A

 

30

 

47:57

 

26:34

 

13.

 

Teutonia Riesenbeck

 

30

 

41:61

 

25:35

 

14.

 

Sportfreunde Coesfeld

 

30

 

46:63

 

25:35

 

15.

 

SG Gronau (N)

 

30

 

46:66

 

22:38

 

16.

 

Preußen Lengerich

 

30

 

26:58

 

15:45

 

Aufsteiger: SV Mesum, TSG Dülmen, VfB Waltrop

 

1974-1975 Der BVH entgeht dem Abstieg durch furiose Rückrunde

Fast wäre der BVH abgestiegen. Trotz guter Spiele, der BVH verlor die Spiele meistens weil er es nicht schaffte, die vielen Tormöglichkeiten zu verwerten. Dazu kam noch das mit Helmut Schetter der stärkste Verteidiger über Wochen ausfiel.
Schon der Auftakt in die neue Saison ging in die Hose. Bei Aufsteiger TSG Dülmen kassierte der BVH gleich eine vermeidbare 0-2 Niederlage. Indessen rumorte es in der Mannschaft Hans Ritter geriet mit einigen Stammspielern aneinander und der Verein trennte sich nach einem 0-1 gegen Westfalia Westerkappeln vom Trainer.
Erst im November als Helmut Schetter wieder ins Geschehen eingreifen konnte, kam der BVH langsam in die Gänge. Ein 2-2 bei SuS Satdtlohn war der Anfang. Doch es gab noch einige Rückschläge zu verdauen. In einem unglaublichen Spiel gab es ein 4-5 gegen Vestia Disteln. Erst in der Schlussminute trafen die Gäste zum Erfolg. Dann der ersehnte Befreiungsschlag, am 11.11.1974 gab es ein 4-3 gegen Eintracht Rheine, der einstige Angstgegner hatte seinen Schrecken verloren. Eine Woche später gab es das Skandalspiel bei Eintracht Recklinghausen. Dabei kam es zu üblen Ausschreitungen unter den Zuschauern und es setzte zudem noch eine 1-2 Pleite. Im letzten Spiel der Vorrunde gelang dem BVH dann ein wichtiger 3-1 Auswärtserfolg beim SC Hassel. Von nun an sollte es aufwärts gehen. Sieg um Sieg fuhr die Mannschaft nun ein und die Zuschauer hatten ihre helle Freude an ihrer Truppe. Letztlich holte die Mannschaft die nötigen Punkte und belegte am Ende einen sicheren einstelligen Mittelfeldplatz. Viele Fans fragten sich was möglich gewesen wäre, hatte die Mannschaft von Beginn an so gespielt wie in der 2.Serie. Höhepunkte waren sicherlich die Siege in Rheine mit 6-3 und der 2-1 Auswärtserfolg bei BW Wulfen.
Nach dieser Spielzeit verlor der BVH dann aber Jürgen Nabrotzki, der junge Stürmer hatte sich mit seinen Toren in den Blickwinkel der Proficlubs gespielt und wechselte nun zu SW Essen in die 2.Bundesliga. Sportlich schlecht für den BVH doch finanziell absolut überlebenswichtig. Die Zuschauerzahlen waren bis auf 350 gesunken. Die Ablösesumme für Jürgen Nabrotzki sicherte dem BVH die Landesligazugehörigkeit.

 

 

1.

 

Warendorfer SU

 

32

 

79:35

 

47:17

 

2.

 

Eintracht Recklinghausen (A)

 

32

 

60:35

 

42:22

 

3.

 

VfB Waltrop (N)

 

32

 

56:42

 

39:25

 

4.

 

Westfalia Westerkappeln

 

32

 

66:46

 

38:26

 

5.

 

Eintracht Rheine

 

32

 

52:46

 

38:26

 

6.

 

Blau-Weiß Wulfen

 

32

 

50:45

 

36:28

 

7.

 

Vestia Disteln

 

32

 

55:58

 

36:28

 

8.

 

BVH Dorsten

 

32

 

66:63

 

32:32

 

9.

 

Teutonia Münster

 

32

 

52:59

 

31:33

 

10.

 

SV Mesum (N)

 

32

 

59:63

 

30:34

 

11.

 

SuS Stadtlohn

 

32

 

41:51

 

28:36

 

12.

 

Teutonia Riesenbeck

 

32

 

37:49

 

28:36

 

13.

 

SpVgg Herten

 

32

 

51:61

 

27:37

 

14.

 

SV Zweckel

 

32

 

49:59

 

25:39

 

15.

 

Preußen Münster A

 

32

 

46:72

 

25:39

 

16.

 

TSG Dülmen (N)

 

32

 

45:75

 

22:42

 

17.

 

SC Buer-Hassel (A)

 

32

 

46:63

 

20:44

 

Aufsteiger: ASC Schöppingen, SpVgg Erkenschwick A, TuS Hiltrup

 


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