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BVH Dorsten 1920 e.V. - 1975-1985
BVH

 



 

 

1975-1976 Der BVH stagniert im Mitelfeld der Landesliga

Der Abgang von Torjäger Jürgen Nabrotzki zu SW Essen machte sich bemerkbar. Gleich zum Auftakt patzte der BVH und unterlag der SpVgg Herten klar mit 0-4 Tore. Nach einer weiteren Pleite und dem 1-2 im zweiten Heimspiel gegen Westfalia Westerkappeln, war der BVH am Tabellenende angelangt. Sollte es schon wieder eine desaströse Hinrunde geben.
Mitnichten. Die Mannschaft fing sich und fertigte den SV Mesum deutlich mit 4-0 Tore ab. Aufatmen, der folgende 2-0 Sieg in Zweckel bestätigte die gute Form der Truppe.
Beim Derby in Wulfen holte der BVH ein verdientes 1-1 Unentschieden. Das Spiel fand vor 700 Zuschauern statt. Eine recht bescheidene Kulisse für ein solches Landesliga Derby. Doch alle Fußball Clubs hatten zu jeener Zeit mit enormen Zuschauereinbußen zu kämpfen. Ein Höhepunkt der 1.Serie war dann das Heimspiel gegen Vestia Disteln. Die Presse schrieb damals: Im besten Heimspiel seit Jahren unterliegt der BVH mit 3-4 Toren. Tore aus dem Bilderbuch, davon konnte sich aber niemand etwas kaufen, die Punkte gingen zur Vestia.
Trotzdem konnte der BVH eine zufriedenstellende Hinrunde absolvieren. Siege gegen ASC Schöppingen,(3-2) Eintacht Recklinghausen standen aber immer wieder Niederlagen wie z.B.in VfB Waltrop (2-3) oder Disteln 2-.3 gegenüber.

Fazit: Der BVH hatte sich im Mittelfeld etabliert. Zu mehr solle es in dieser Spielzeit nicht reichen. Der 21.Spieltag brachte dann das Rückspiel gegen BW Wulfen. Bei eiskaltem Wetter gewann der BVH vor 500 Zuschauern gegen den Lokalrivalen verdient mit 2-1 Toren und sicherte sich erneut zwei Derbypunkte. Die Tore erzielten Manfred Kuhn und Horst Hank. Die Saison verlief danach unspektakulär. Der siebte Platz war es letztlich geworden. Die Zuschauer kamen erneut nicht wie man es sich erhofft hatte und der Schnitt sank auf unter 340 Besucher. Allerdings konnte man nun Bandenwerbung und Trikotwerbung als zusätzliche Einnahmen verbuchen. Zudem wurde die Cafeteria eröffnet, die dem BVH bis 1995 als Vereinsheim dienen sollte. Dort wurde manche schöne Stunde verbracht. heute dient ein Teil davon als Jugendraum und Schiedsrichter Umkleidekabine. Damit konnte der Club einige Zusatzeinahnen verbuchen. Vorsitzender war weiterhin Willi Salamon.

 

Landesliga Westfalen Gruppe 4 1975/76

 

1.

Eintracht Recklinghausen

30

69:27

48:12

2.

ASC Schöppingen (N)

30

66:28

38:22

3.

Blau-Weiß Wulfen

30

54:45

36:24

4.

Westfalia Westerkappeln

30

52:44

36:24

5.

Eintracht Rheine

30

52:37

34:26

6.

TuS Hiltrup (N)

30

49:37

33:27

7.

Vestia Disteln

30

59:59

33:27

8.

VfB Waltrop

30

52:41

32:28

9.

SuS Stadtlohn

30

55:49

32:28

10.

SpVgg Erkenschwick A (N)

30

54:56

30:30

11.

SV Mesum

30

53:45

29:31

12.

BVH Dorsten

30

61:58

29:31

13.

Teutonia Riesenbeck

30

30:40

27:38

14.

SpVgg Herten

30

30:53

20:40

15.

SV Zweckel

30

33:86

14:46

16.

Teutonia Münster

30

37:101

19:51

 

Aufsteiger: SG Telgte, SpVgg Marl, Vorwärts Epe

 

Aus der Verbandsliga: TSV Marl-Hüls

 



1976-1977 BVH belegt Platz elf, musste aber zittern.

Diese Spielzeit war vor allem durch weitere Unbeständigkeit geprägt. Klaus Keiner sicherte sich mit 14 Treffern die Torjägerkrone.

Karl Heinz Hähnchen kehrte zurück nach Holsterhausen und ein gewisser Michael Pröpper feierte seinen Einstand im Landesligateam. Trainer wurde Jimmy Traska. Erstmals musste der BVH zwei Niederlagen in den Derby gegen BW Wulfen hinnehmen. In Wulfen verlor man unglücklich mit 0-2 Toren. Im heimischen Waldstadion gab es aber eine böse 1-4 Pleite. Erst gegen Ende der Rückrunde holte der BVH die nötigen Punkte um sich aller Sorgen zu entledigen. Leistungsträger in dieser Saison waren unter anderem Helmut Schetter, Manfred Kuhn und Uli Blumberg. Ein Saisonhöhepunkt war der Auswärtserfolg bei Verbandsliga Absteiger TSV Marl-Hüls mit 3-2 und der 1-.0 Heimsieg über den späteren Aufsteiger Eintracht Recklinghausen.

In einem Freundschaftsspiel unterlag der BVH nach einer tollen Leistung dem Bundesligisten FC Schake 04 vor gut 2700 Zuschauern mit nur 2-4 Toren.

 

Landesliga Westfalen Gruppe 4 1976/77

 

1.

ASC Schöppingen

30

75:30

47:13

2.

VfB Waltrop

30

71:29

44:16

3.

Blau-Weiß Wulfen

30

67:39

42:18

4.

TSV Marl-Hüls (A)

30

61:36

37:23

5.

SG Telgte (N)

30

42:38

32:28

6.

SuS Stadtlohn

30

42:51

31:29

7.

SpVgg Marl (N)

30

50:52

28:32

8.

TuS Hiltrup

30

38:44

28:32

9.

SV Mesum

30

42:44

27:33

10.

BVH Dorsten

30

43:60

27:33

11.

Vestia Disteln

30

36:57

27:33

12.

Westfalia Westerkappeln

30

35:48

26:34

13.

Vorwärts Epe (N)

30

45:53

25:35

14.

Eintracht Rheine

30

47:47

24:36

15.

Teutonia Riesenbeck

30

45:60

23:37

16.

SpVgg Erkenschwick II

30

27:78

12:48

 


Aufsteiger: BV Selm, Grün-Weiß Gelmer, Preußen Borghorst, SC Buer-Hassel

1977-1978 Es wahr mehr drin als Platz 5

Der BVH spielte im Sommer 1977 eine wirklich gute Vorbereitung. Im Sturm hatte Trainer Jimmy Traska mit Klaus Keiner, Michael Pröpper und Karl Heinz Hähnchen drei starke Spitzen zur Verfügung. Aus dem Nachwuchs kamen Spieler wie Charly Paulus, Ralf Schillings, Werner Probst, Klaus Angrick und Ille Urbaniak die sich bereits in der Vorsaison erste Merieten verdienen konnten.
Der Saisonstart verlief bestens. Start gegen TuS Hiltrup, vor 400 Fans gab es ein 1-0.(Tor durch Werner Probst)
Mit einem 3-1 beim TSV Marl-Hüls sorgte der BVH dann für einen Paukenschlag. Zwar gab man gegen Vorwärts Epe beim 1-1 einen Punt ab, sicherte sich aber in Hassel beim 1-1 Unentschieden vor immerhin 1000 Zuschauern einen wichtigen Punkt. Als auch noch der SV Mesum mit 5-2 nach Hause geschickt wurde, stand der BVH mit 8-2 Punkten auf Rang 3 der Landesliga Tabelle.

Doch dann kam der Einbruch. Es folgten unglückliche Niederlagen. Die obligatorische 2-3 Pleite setzte es wie immer in Disteln. "Man hätte die Punkte auch zum Spannenkamp per Post schicken können",so ein gefrusteter Anhänger nach dem Spiel.
Die 1.Serie zeigte es, der BVH verfügt über eine gute Mannschaft, konnte aber über längere Zeit seine gute Form nicht halten, hinzu kamen immer wieder Verletzungen der Stürmer. Nach Abschluss der 1.Serie stand man mit 15-15 Punkten auf Rang 8 der Tabelle. Doch in der Rückrunde zeigte die Mannschaft noch einmal was in ihr steckte. Zunächst ein 3-2 über den ambitionierten VfB Waltrop, dieser stieg übrigens in diesem Jahr in die Verbandsliga auf. Dann ein 7-2 gegen die SpVgg Marl vor 500 völlig begeisterten Zuschauern. Der BVH rollte das Feld von hinten auf. Schaffte es noch bis auf den fünften Platz. Auch die Zuschauerzahlen konnten leicht gesteigert werden, knapp 400 Besucher kamen in dieser Spielzeit. Allerdings verließen den BVH wieder einige Spieler. So z.B. Heinz Brünger, er wechselte zum TSV Marl-Hüls, der ebenfalls den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte. Trainer Traska verließ den BVH und dafür kam mit Horst Magnus ein neuer Coach an die Waldstraße.
In der nächsten Saison wollte man wieder oben angreifen, vor allem der Sturm des BVH hatte für reichlich Tore gesorgt und war der drittbeste der Liga. Doch es sollte alles ganz anders kommen.

 

Landesliga Westfalen Gruppe 4 1977/78

 

1.

Westfalia Westerkappeln

30

59:32

44:16

2.

VfB Waltrop

30

62:33

43:17

3.

TSV Marl-Hüls

30

72:46

41:19

4.

SpVgg Mael

30

56:39

38:22

5.

Blau-Weiß Wulfen

30

64:43

35:25

6.

BVH Dorsten

30

64:51

33:27

7.

SC Buer-Hassel (N)

30

56:44

33:27

8.

SG Telgte

30

43:42

31:29

9.

Vorwärts Epe

30

42:43

30:30

10.

SV Mesum

30

46:58

29:31

11.

Grün-Weiß Gelmer (N)

30

38:42

27:33

12.

SuS Stadtlohn

30

23:36

24:36

13.

Vestia Disteln

30

23:46

20:40

14.

TuS Hiltrup

30

36:56

19:41

15.

BV Selm (N)

30

28:66

17:43

16.

Preußen Borghorst (N)

30

28:63

16:44

 


Westfalia Westerkappeln, VfB Waltrop, TSV Marl-Hüls, SpVgg Marl qualifizieren sich für die Verbandsliga.


1978-1979

Der bittere Abstieg aus der Landesliga.


Mit großen Hoffnungen ging man im Sommer 1978 in die Vorbereitung zur Landesliga Saison. Nach der guten Rückrunde war man sicher, in diesem Jahr kann der BVH um den Titel mitspielen. Die Vorbereitung lief wie schon im Vorjahr bestens. Höhepunkt war ein 2-1 Erfolg über die Amateure des VfL Bochum. Auch bei den anderen Clubs wurde der BVH Dorsten als Mitfavorit genannt. Vor allem der Angriff hatte im letzten Spieljahr gezeigt, dass man ihn keiner Minute aus den Augen lassen darf.

Saisonstart gegen den SC Hassel. Über 500 Zuschauer waren gekommen und erlebten beim 1-4 ein Fiasko. Ille Urbaniak im BVH Tor erwischte einen rabenschwarzen Tag und der BVH lag bereits zur Pause 0-3 im Hintertreffen. In dieser Ssison hatte der BVH ein Torhüterproblem. Keeper Meiritz war nicht in Form oder spielte nicht konstant und Ille Urbaniak hatte seine Nerven einfach nicht im Griff. Zudem war die Verteidigung nach dem Abgang von Helmut Schetter gar nicht auf der Höhe. Erst am vierten Spieltag gelang dem BVH der erste Erfolg. Zuvor hatte man sogar beim Aufsteiger VfL Sassenberg 1-3 verloren. Der BVH war plötzlich im Tabellenkeller. Nach dem 1-4 gegen SuS Stadtlohn läuteten die Alarmglocken, 2-8 Punkte, das hatte sich der Club anders vorgestellt.
Von der Meisterschaft sprach niemand mehr. Dann allerdings schien es, als würde die Saison doch noch halbwegs vernünftig verlaufen. Siege gegen Eintracht Rheine 3-2 und bei Vorwärst Epe und der SG Telgte jeweils 2-1 beruhigten die Nerven der Verantwortlichen.

In einem Freundschaftsspiel unterlag der BVH dem Bundesligisten Schalke 04 vor 2500 Zuschauern klar mit 1-9 Toren. Nach der Hinrunde hatte der BVH nach dem 0-0 bei TuS Velen 12-18 Punkte und lag im unteren Feld der Tabelle.

In der Rückrunde sollte alles besser werden, doch es kam bitter, bitter böse für den BVH. Gerade einmal vier Punkte wurden geholt. Darunter ein 4-1 gegen die SG Telgte. Die Mannschaft wurde von Spiel zu Spiel schwächer, vergab so mach klare Führung, gegen Disteln wurde ein 2-0 beim 2-4 verspielt, gegen Sassenberg gar ein 3-0, beim 3.3 sagte der VfL natürlich brav danke.
Zudem breitete sich immer mehr Unlust bei den Spielern aus. So musste bei der unglücklichen 1-2 Niederlage in Hiltrup Uli Canovi ins Gehäuse, da die etatmäßigen Keeper gar nicht erst ins Münsterland mitfuhren. Der Vorstand hatte zwar alles versucht die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen, doch passte es in diesem Jahr einfach nicht.

So stand fest, der BVH muss in die Bezirksliga absteigen. Nach 11 Jahren verabschiedete sich der Club aus der Landesliga. Mit einem 1-2 am letzten Spieltag gegen den SV Mesum sagte der BVH bye,bye, dieser Erfolg ermöglichte Mesum übrigens erst die Relegation.
Der Verein startete einen Neuanfang. Michael Pröpper wechselte zu Erle 08, Trainer Magnus verließ gefrustet Holsterhausen, für ihn kam der Pole Erwin Pyka.

 



1979-1980

BVH sichert erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Bezirksliga

Nach dem Abstieg sollte es einen Neuanfang geben. Viele junge Spieler kamen in den Kader, darunter Leute wie Peter Freckmann oder Michael Neumann.Aber es waren auch erfahrene Leute dabei wie z.B. Klaus Keiner, Manfrd Kuhn , Uli Blumberg, Otti Rückmann oder Rudi Ignazack.
Wo die Mannschaft nach einer mäßigen Vorbereitung stand konnte man schlecht sagen. Der Spielplan meinte es jedenfalls gut mit dem BVH. Gleich zwei Heimspiele standen auf dem Programm. Aufsteiger SW Meckinghoven wurde mit 3-1 geschlagen. Der Verein feierte in jenen Tagen auch sein 60jähriges Vereinsjubiläum. In einem Freundschaftsspiel unterlag der BVH der Mannschaft von RW Oberhauen mit 0-6 Toren. Gelungene Premiere am 1.Spieltag doch gegen Germania Datteln gab es eine dumme 0-2 Heimniederlage in den Schlussminuten.
Schnell wurde klar, die Chemie zwischen dem neuen Trainer Erwin Pyka und der Mannschaft stimmte absolut nicht. Nach einigen Niederlagen und wenig überzeugenden Auftritten zog der BVH die Reißleine und holte Franz Winkler als Cheff an der Linie zurück an den Waldsportplatz. Gleich in seinem ersten Spiel holte der BVH ein wichtiges 3-3 bei 95/08 Recklinghausen und nur eine Woche später schoss sich die Mannschaft bei 8-1 gegen Eintracht Recklinghausen II den Frust von der Seele. Ein 4-1 im Derby gegen den SV Dorsten-Hardt sorgte dafür, dass man jenseits der Abstiegsränge überwintern konnte. Doch auch die Rückrunde sollte wenig Grund zur Freude bringen. Erst zwei Erfolge über Vestia Disteln 1-0 und ein 5-2 gegen den Absteiger von der Hardt sicherten letztlich sogar noch den 10 Rang. Zu wenig für einen Landesliga Absteiger war der Tenor.

 


1980-1981 Mit Platz 6 die Erwartungen erfüllt

Michael Pröpper kam aus Erle zurück nach Holsterhausen. Adolf Eder kam vom SV Dorsten -Hardt zum BVH. Nach deren Abstieg kam zudem mit SuS Hervest-Dorsten ein weiterer Dorstener Club in die Bezirksliga. Allerdings sollte das Gastspiel der Hervester nur ein Jahr dauern. Die Mannschaft vom Ellerbruch stieg postwendend wieder ab. Die Derbys endeten übrigens 0-0 in Hervest und 2-1 für den BVH im Waldstadion.

Auch die Duelle gegen den VfB Kirchhellen entwickelten sich zu echten Klassikern. Meister wurde übrigens SW Meckinghoven. Absteigen mussten der BV Selm und Fortuna Seppenrade

1981-1982 BVH produziert Tore am Fließband

Mit einem Start von 7-1 Punkten startete der BVH in die Spielzeit, Michael Pröpper war vor allem zu Beginn der Saison in einer prächtigen Form. Die übliche Pleite setzte es dann einmal mehr gegen Vestia Disteln. warum ausgerechnet Disteln in jenen Jahren immer wieder der Auslöser der diversen BVH Krisen war das bleibt bis heute ein Geheimnis .Nach Abschluss der Hinrunde war der BVH entscheidend ins Mittelfeld abgerutscht. Dann aber drehte die Winkler Truppe noch einmal auf. Sieg um Sieg wurde eingefahren und man verkürzte den Abstand zu Germania Datteln die die Tabelle anführte, deutlich. So kam es im April 1982 zum Topspiel und der BVH zeigte vor 500 Zuschauern, darunter 100 Holsterhausener Fans, ein gutes Spiel, am Ende setzte sich die Germania aber 3-0 durch und setzte sich letztlich noch deutlich vom BVH ab. Im Angriff da hatte die Mannschaft eindeutig ihre Stärken, doch Meisterschaften werden oftmals in der Verteidigung gewonnen und da war der BVH einfach zu anfällig. Der fünfte Rang war am Ende erreicht worden. Meister wurde die Germania aus Datteln. Michael Pröpper wurde mit 34 Treffern Torschützenkönig der Bezirksliga. 1982-1983

Michael Pröpper wieder Torschützenkönig der Bezirksliga

 

Auch wenn die Vorzeichen nicht günstig waren, der BVH gehörte zum erweiterten Favoritenkreis, doch waren Teutonia Waltrop und der VfB Hüls klare Anwärter auf den Titel. Daran gab es nichts zu rütteln. Die Hülser, die mit Hermann Erlhoff als Spielertrainer fungierten, waren am Ende verdienter Meister.
Der BVH, der mal wieder die 1.Serie verschlafen hatte, kam zunächst mit zwei Siegen gegen SV.Vestia Disteln (2-1) und (3-2) gegen die SG Suderwich gut aus den Startlöchern. Doch schon die folgenden Spiele zeigten, erneut war die Abwehr das Sorgenkind. Im Derby beim SV Dorsten-Hardt gab der BVH beim 3-4 sogar eine 2-0 Führung ab.

So blieb einmal mehr nur die Rückrunde. Dort schoß die Mannschaft einige hohe Erfolge heraus. 6-4 bei Erle 19, 5-1 in Kirchhellen, 6-4 gegen Resse 08, Vizemeister Teutonia Waltrop wurde mit 2-1 bezwungen und beim Meister, dem VfB Hüls unterlag man nur knapp mit 3-4 Toren. Platz vier wurde es am Ende. Höhepunkt war aber der 5-0 Derbysieg gegen den SV Dorsten-Hardt, die Hardter mussten nach nur einem Jahr erneut den Weg in die A-Liga antreten.

Michael Pröpper hingegen holte sich zum dritten Mal die Torjägerkrone in der Bezirksliga. Dies war natürlich den höherklassigen Vereinen nicht verborgen geblieben und die Spvgg Erkenschwick damals in der Oberliga Westfalen, sicherte sich die Dienste des umworbenen Torjägers.

 


1983-1984 Abstieg aus der Bezirksliga

.Der Abgang von Michael Pröpper hinterließ natürlich im Sturm eine große Lücke. Einzig der Türke Jusuf Anar wurde verpflichtet. Ein ausgezeichneter Techniker, der aber kein Torjäger war. Unvergessen sein Übersteiger, den die BVH-Anhänger immer wieder lautstark forderten.
Der Start war zunächst im Rahmen der Erwartungen, dem 2-1 Startsieg gegen Resse 08 folgte ein 1-4 beim der SpVgg Erkenschwick II, danach gab es ein 3-2 gegen den FC Recklinghausen II, 4-2 Punkte zum Start, das war ok. Dann allerdings legte die Mannschaft von Manfred Kuhn, er löste Franz Winkler ab, eine Negativserie hin. Nur noch drei Punkte konnten in der Hinrunde geholt werden, die aber ausgerechnet gegen den Tabellenführer und späteren Meister Teutonia Waltrop. Mit 7-23 Punkten lag der BVH auf dem letzten Tabellenplatz.

In der Winterpause reagierte der BVH Vorstand. Manfred Kuhn war mittlerweile schwer erkrankt und deshalb übernahm Franz Winkler wieder das Kommando an der Linie. Die Mannschaft kämpfte verbissen um den Klassenerhalt. Schlug zunächst Resse auf deren Platz mit 2-1, danach Erkenschwick mit 2-0. Doch es setzte immer wieder Pleiten. Negativer Höhepunkt, ein 0-7 gegen den SC Schaffrath. Das Schlüsselspiel fand dann gegen Hansa Scholven statt. 0-0 stand es, als der Unparteiische in der Schlussminute einen Strafstoß für den BVH gab, Klaus Keiner lief an und schoss den Ball am Tor vorbei. Entsetzen bei den Fans. Vor allem die vier vergebenen Elfmeter während der laufenden Saison waren es, die letztlich entscheidend für den Abstieg waren,. Trotz der Siege beim VfB Kirchhellen (2-1) und SG Langenbochum (5-4) es reichte nicht mehr, weil Konkurrent TuS Sinsen den SV.Vestia Disteln zeitgleich mit 7-3 schlug. Erstmals war der BVH nach 23 Jahren wieder in der 1.Kreisklasse gelandet

1984-1985 Der BVH wird Vizemeister der A-Kreisliga

Der Abstieg war natürlich sehr bitter für den BVH gewesen. Trainer Winkler verließ den Club. Für ihn holte man Hubert Wiatr. Uli Blumberg hörte auf, doch blieb die Mannschaft im wesentlichen zusammen. Mit dem SV Dorsten-Hardt und SuS Hervest Dorsten kamen zwei weitere Dorstener Teams in der A-Liga dazu. Zwei lukrative Derbys also.

Diese drei Clubs machten letztlich die Meisterschaft unter sich aus. Die Hardter erwiesen sich letztlich als die stärkste der drei Mannschaften. In Holsterhausen gab es vor 700 Zuschauern ein 1-1-Unentschieden. Dann reiste der BVH zu SuS Hervest-Dorsten und verlor dort mit 2-5 Tore, übrigens schaffte SuS danach bis heute nur noch einen Erfolg gegen den BVH. Das Rückspiel gewann der BVH durch ein Tor von Jörg Radüchel mit 1-0 vor 500 Zuschauern.

Nach der ersten Serie lag der BVH auf Platz 2,drei Punkte hinter dem SV Dorsten-Hardt. Diesen Rang sollte er auch am Ende der Saison belegen. Entschieden wurde die Meisterschaft im März 1985. Der BVH musste auf der Hardt zum Rückspiel antreten. Drei Punkte lag der SV vor dem BVH. Ein Sieg war also Pflicht. Zunächst war es vor 600 Fans ein ausgegleichenes Spiel doch mit zunehmender Spieldauer bekam der Gastgeber immer mehr Spielanteile. Esser hatte den SV früh in Führung gebracht.

Bis zur 60 Minute war man sogar optisch leicht überlegen und scheiterte auch noch an der Latte des SV Tores. Dann aber setzte sich der Tabellenführer doch noch durch und schlug den BVH klar und deutlich mit 4-0 Toren Die Vorentscheidung um den Titel war gefallen. Am Ende stieg der SV Dorsten-Hardt verdient auf, während der BVH vor SuS Hervest-Dorsten immerhin die Vizemeisterschaft feiern durfte.Zum Abschluss feierte der BVH seinen höchsten Saisonsieg mit einem 8-1 über den SV Westerholt.

 

 

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